Taliban Stellungnahme zu „Time Magazine“

Kriegspropaganda des Time Magazine: " Das passiert wenn wir Aghanistan verlassen"

Kriegspropaganda des Time Magazine: " Das passiert wenn wir Aghanistan verlassen"

Wir haben damals schon über die dreiste Lüge und Kriegspropaganda des Time Magazine berichtet.

Nun gibt es zu dem besagten Bericht und Coverfoto des Time Magazine eine offizielle Stellungnahme der Taliban.

Bericht des Propagandablattes Time

25. Schabaan 1431 n.H.; Samstag, 07 August 2010

Stellungnahme des Sprechers des Islamischen Emirates von Afghanistan bezüglich eines Bildes veröffentlicht vom Time Magazine


Das Time Magazine hat vor kurzem ein Bild von einer jungen afghanischen Frau „Aisha“ veröffentlicht, und hat ihre grauenhafte Geschichte beschrieben die in Verbindung mit den Taliban steht, unter dem Titel: „Afghanische Frauen und die Rückkehr der Taliban“.

Das Islamische Emirat von Afghanistan weist diese Erfindungen der Amerikaner zurück. Diejenigen, welche Lügen veröffentlichen müssen, um die Aufmerksamkeit ihrer Bürger von ihrer klaren und erbärmlichen Niederlage abzulenken.

Diese verzweifelte Propaganda des Time Magazine zeigt der ganzen Welt wie weit die Medienwelt geht, nur um Amerika zufrieden zu stellen, sogar auf Kosten der journalistischen Integrität.

Dieses Bild, das vom Time Magazine veröffentlicht wurde, und die barbarische Geschichte, die fälschlicherweise dem Islamischen Emirat zugeordnet wurde, ist nicht nur falsch, sondern  das Veröffentlichen solcher Bilder widerspricht der Moral und Ethik des professionellen Journalismus. Viele Journalisten weltweit verurteilten diese Tat des Time Magazine und nannten es ein Verbrechen gegen den Journalismus.

Was die Geschichte von Aisha betrifft, so verurteilt das Islamische Emirat von Afghanistan diese barbarische, unmenschliche und unislamische Tat und gibt an, dass dieser Fall niemals an ein Gericht oder eine Person des Islamischen Emirates von Afghanistan weitergeletiet wurde.

Das Islamische Emirat von Afghanistan wendet das Scharia Gesetz an, um jegliche interne oder Menschenrechtsangelegenheiten zu lösen. Das Scharia Gesetz fördert Frieden und Gerechtigkeit, und nicht Hass und Brutalität.

Im islamischen Recht ist das Abschneiden von menschlichen Ohren, und Nasen verboten, sei die Person lebendig oder tot. In vielen Hadithen (Aussprüchen) von Muhammed (Friede und Segen seien auf ihm) ist das abschneiden von Nasen, Ohren und Lippen eines toten Ungläubigen verboten, also wie kann das Islamsiche Emirat von Afghanistan dann diese Tat anwenden, vor allem wenn die Person der es angetan wird lebendig und ein Muslim ist. Die einzige Situation wo es in der Shariah ein „Nasenabschneiden“ gibt, ist wenn derjenige selbst einem anderen Menschen die Nase abgeschnitten hat, denn dann wird das islamische Vergeltungsgesetz (Auge um Auge usw.) ausgeführt.

Wir fühlen mit unserer Schwester Aisha mit und bezeichnen diese grauenhafte Tat,  als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen das Gesetz der Scharia.

Wir rufen Time und andere westliche Medien dazu auf, aufzuhören auf ihren eigenen moralischen Prinzipien herumzutrampeln, nur um die Aufmerksamkeit der Menschen von Amerikas militärischer und politischer Niederlage abzulenken, indem sie solche Erfindungen veröffentlichen.

Wir rufen auch die afghanischen Medien dazu auf, das Verbreiten der Lügen islamfeindlicher westlicher Medien zu beenden, indem sie ihre Übersetzer werden. Journalismus ist eine wichtige Verpflichtung, daher sollte er nicht dazu genutz werden Unheil zu stiften.

Das Islamische Emirat Afghanistan

Quelle: theunjustmedia.com

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15 Antworten

  1. JazakAllahu khairan für diese Nachricht.

  2. Ändert den Titel, dass die Taliban drauf Bezug nimmt. Kann doch nicht angehen, dass man die Taliban hier verteidigen will

  3. Abu Saiid,

    Sollten die Taliban wirklich nichts damit zu tun haben, da sie nie einen solchen Befehl gegeben haben, dann ist es wohl die Tat eines fehlgeleiteten Irren.

    Nur was werden die Taliban dagegen tun?
    Werden sie gegen den „Bruder“ vorgehen.
    Werden sie dein heiß geliebtes mittelalterliche „Auge um Auge“ jetzt durchführen.

    Irgendjemat hat der Armen ja offensichtlich die Nase abgeschnitten.

    • wenn ihr jemand die nase angeschnitten hat, wird ihm in der Shariah auch die Nase abgeschnitten, ausser das Opfer verzeiht.
      Hier hast du auch täglich viel grausamere Verbrechen, was aber nicht auf den Titelseiten diverser Magazine steht um Propaganda zu machen.

      • und das wird mit dem Täter jetzt, deiner Meinung nach, gemacht. Oder wird ihm vermutlich genau nichts passieren?

      • Wenn sie ihn finden, werden sie ihn inshaAllah bestrafen. Mehr kann ich dir auch nicht sagen, ich bin nicht dort

  4. Gut, wir wissen alle nicht mehr.
    Wenn aber die Sharia dort, laut deiner eigenen Aussage, es schafft die Aidsrate zu drücken, warun gibt es dann in Afganistan mehr abgschnitten Nasen, säureverbrannte Gesichter, und verstümmelte Glieder als z.B in Andorra. Österreich oder sonnst wo in Mitteleuropa.

    Das das ja offensichtlich Verboten ist, sollte die Sharia dann darauf nicht ähnlich auswirken wie auf die Aidsrate?

    • Afghanistan ist besetzt, das ist die Antwort darauf. Es gibt korrupte Afghanen die bezahlt werden von diversen Geheimdiensten, die dann solche Säureanschläge und dergleichen ausführen und es den Taliban in die Schuhe schieben. Die westlichen und östlichen Medien greifen dies dann sofort auf, und somit hat man einen schönen Imageschaden verursacht. Frei nach dem Motto:“Wenn du die Person nicht töten kannst, dann töte die Persönlichkeit.“

      Ob dus glaubst oder nicht, die Taliban sind Leute die tiefgläubige Muslime sind und somit mit Allahs Gesetz regieren, und dort gibt es keine „Säurestrafen“ und dergleichen. Im Islam ist alles genau festgelegt. alhamdulillah

      • OK, das glaub ich wiklich nicht.
        Sollte das so sein, scheinen die Taliban überhaupt keine Kontrolle mehr über Afganistan zu haben. Und das glaubst du selber nicht.

        Jetzt geht schon sehr in Richtung Verschwörungstheorie.
        Das (zumindest nicht alle) Taliban Engerl sind kommt dir überhaupt nicht in den Sinn.

        Vor der Besatzung gabs sowas nicht?

      • Einzelfälle sind nie auszuschliessen, egal in welchem System, das leugnet keiner.

  5. Sicher gibt es Einzelfälle in jedem System.

    Tatsache ist aber auch das tiefgläubig zu sein (wie die Taliban deiner Meinung nach ja sind) nicht im geringsten davon abhält die grausamsten Verbrechen anzustellen.
    Davon können die Christen ein Liedchen singen. Die größten Verbrecher der christlichen Welt, von den Kreuzzüglern bis in die Neuzeit, waren tiefgläubig.

    Warum du also ausschließt dass die Taliban (und nicht nur Einzelfälle) zu unmenschlichen Grausamkeiten fähig sind, versteh ich nicht.

    Mit wievielen hast du denn schon persönlich gesprochen?

    Ich glaube ihr macht hier die Taliban zu göttlichen Helden, zu Rächern in einem fernen Land die für das Gute kämpfen.

    Eine Rolle der sie einfach nicht gerecht werden (können).

    • Ich schließe es deswegen aus, weil sich im Islam die Gottesfurcht eines Menschen an klaren Maßstäben misst. Ein Mensch ist umso gottesfürchtiger/gläubiger im Islam umso besser er sich an die Gebote/Verbote Allahs hält. Dh. einer der Unrecht tut kann nicht gleichzeitig fromm sein, das passt im Islam nicht zusammen.

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