Der etwas andere Staatsmann

Verfasst von Ahiret (Baraakallahu fiiha für den schönen Artikel über unseren Liebling und Anführer, bei dessen Erwähnung wir, aus Sehnsucht nach ihm, zu weinen beginnen sallallahu alaihi wa sallam):

Die Menschheit kennt Abul-Qasim (Vater von Qasim, arabischer Beiname), als Muhammed, den letzten Propheten der Menschheit. Ob das Akzeptiert wird oder nicht, sei dahingestellt. Muhammed, Friede sei auf ihm,  ist der Sohn von Abdullah Ibn Abd Al-Muttalib Ibn Haschim, der zum arabischen Stamm Quraisch gehört. Seine Wurzeln reichen bis zu Adnan, dem Sohn des Ismael, dem Sohn des Propheten Abraham, dem Propheten Noah bis hin zu Adam, Friede sei auf allen.

Muhammed, Friede sei auf ihm, der Herrscher eines islamischen Staates, konnte weder schreiben noch lesen.

Muhammed, Friede und Segen ALLAHS seien auf ihm, wuchs in einer Wüste auf, verlor noch vor seiner Geburt seinen Vater und kurz nach seiner Geburt verlor er auch seine Mutter. Er, Friede sei auf ihm, blieb bei seinem Großvater. Als jedoch auch dieser starb wuchs er bei seinem Onkel, Abu Talib, auf.

Muhammed, Friede sei auf ihm, galt schon vor dem Prophetentum als aufrichtig und ehrlich. Die Menschen nannten in Al-Amin (der Treue, Ehrliche). Demnach war es sehr erstaunlich, dass dieselben Menschen, Al-Amin, plötzlich als Lügner und Betrüger dahinstellten. Weil dieser den Leuten mitteilte, dass er vom SCHÖPFER gesandt wurde.

Muhammed, Friede sei auf ihm, wurde im Jahre des Elefanten, 571 n. Chr., in Mekka geboren.

Nach Jesus, Friede sei auf ihm, verloren die Menschen die Moral und vertieften sich in Gelüste und Begierden, die mit der Zeit ihre Opfer verlangten. Denn, wenn jeder Mensch nur den eigenen Launen folgt, muss jemand anderer den Kürzeren ziehen. Und meistens sind es Frauen, Kinder und Schwache, die es trifft. Der SCHÖPFER schickte seinen letzten Gesandten, um die Welt in den Islam zu führen. Wie kann ein einfacher Mensch der sogar Schafhirte war, weder lesen noch schreiben konnte, eine Menschheit führen? Ein Wüstenaraber, welcher der Welt Anstand und Moral beibringen soll?

Man sagt der Islam hätte sich rein durch das Schwert verbreitet!?

Ist das denn wirklich so? Werden heute Menschen zum Islam gezwungen? Sind die ganzen Konvertiten zum Islam übergetreten um ihren Hals zu retten? Werden die Frauen unterdrückt und misshandelt? Geht es im Islam darum soviele Menschen zu töten wie möglich?

Wie war denn der letzte Prophet, Friede sei auf ihm, als Herrscher wirklich?

Aischa, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihr, erzählte von den Gewohnheiten ihres Mannes, unseres Propheten, Muhammed, Friede sei auf ihm:

„Er war ein Mensch unter den Menschen, der seine Kleidung selbst flickte, seine Ziege selbst molk und sich selbst bediente:“

(Musnad Abi Ja3la, Hadith Nr. 4873)


„…er war stets damit beschäftigt, den Bewohnern seines Hauses zu dienen (und zu helfen), und wenn die Zeit zum Gebet kam, ging er deswegen hinaus.“

(Sahih AL-Bukhari, Hadith Nr. 5048)

Das Wort einer Frau ist im Islam nicht viel Wert? Aischa, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihr, war nicht nur die Lieblingsfrau des Gesandten, Muhammed, Friede sei auf ihm, sondern zählt zu den Hauptüberlieferinnen des Gesandten, Friede sei auf ihm. Als ihr Mann, Friede sei auf ihm, verstarb, kamen die Gefährten des Gesandten, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihnen, zu Aischa, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihr, um sich Wissen über den Islam anzueignen. Diese Gespräche fanden hinter einem Vorhang statt, soviel dazu, dass die Frau nicht bedeckt sein muss.

Muhammed, Friede sei auf ihm, sagte:

“Ihr Recht (der Frau) ist, dass du sie speist, wie du dich selber speist und kleidest, wie du dich selber kleidest, schlag’ sie nicht in ihr Gesicht, benutze keine abfällige Sprache und meide nicht ihr Bett (zum Schlafen), indem du irgendwo außerhalb des Hauses schläfst.”

(berichtet von Ibn Hibban und Abu Dawud, Vgl. “Frauen im Schutz des Islam”, Abd ar-Rahman Asch-Schiha, 2003)

“Die vollkommensten die standhaft im Islam sind, sind die, die das sittlichste Benehmen besitzen. Die Besten von euch sind die, die am Besten zu ihren Frauen sind.”

(berichtet von Thirmidhi, Vgl. “Frauen im Schutz des Islam”)

“Einer der schlimmsten Menschen vor ALLAHs Angesicht ist am Tag der Auferstehung ein Ehemann, der private Dinge mit seiner Frau macht oder eine Frau, die dasselbe mit ihrem Ehemann macht, dann offenbart einer von ihnen diese privaten Dinge anderen.”

(berichtet von Muslim, Vgl. “Frauen um Schutz des Islam”)

“Alles, womit der Mann spielt und sich unterhält ist vergeudete Zeit, außer drei Dinge: Bogenschießen, sein Pferd trainieren, und mit seiner Frau zu spielen und anständige Scherze zu machen. Diese drei Dinge sind von al-Haqq ( das was wertvoll und erlaubt ist)

(berichtet Imam Ahmed, Vgl. “Frauen im Schutz des Islam”)

Der letzte Gesandte, Friede sei auf ihm, führte auch Kriege.

“Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.” (2:191) “Wenn sie aber aufhören, so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig.” (2:192)


“Ihr hättet mich am Tage der Schlacht von Badr sehen sollen. Wir haben Zuflucht beim Gesandten ALLAHs gesucht, während er, Friede sei mit ihm, am nähesten zu den Feinden stand. An diesem Tag war der Gesandte ALLAHs der Mutigste und Stärkste von uns.”

(überliefert von Aly Ibn Abi Taleb, Imam Ahmad, Hadith 654, aus dem Buch “Muhammad der Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha)


Muhammed, Friede sei mit ihm, sagte zu seinen Sahabis (Gefährten) als eines Nachts die Bewohner Al-Madinas durch eine laute Stimme erschrocken wurden: “Ihr braucht euch nicht zu fürchten! Ihr braucht euch nicht zu fürchten!” Wahrlich wir empfanden den Gesandten ALLAHs wie einen Ozean.

(Buchari, Hadith 2751, aus dem Buch “Muhammad der Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha)

“Bei der Schlacht von Uhud beriet sich der Gesandte ALLAHs mit seinen Gefährten und diese zogen den Kampf vor. Obwohl der Gesandte anderer Meinung war, folgte er ihrem Rat. Aber die Gefährten bereuten ihren Entschluss, weil das Vorhaben des Gesandten anders war. So sagte die Ansar: ‘Wir haben den Wunsch des Gesandten zurückgewiesen.’ Sie kamen zu ihm und sagten: ‘O Gesandter ALLAHs, du sollst diese Angelegenheit entscheiden.’ Worauf er sagte:’ Es steht einem Propheten nicht zu seine Rüstung abzulegen, bis er gekämpft hat.”

(Imam Ahmad, Hadith 14829, aus dem Buch “Muhammad der Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha)

Die Hälfte der arabischen Halbinsel war unter der Herrschaft des Islam, unter dem Propheten, Muhammed, Friede sei auf ihm. Der Gefährte des Propheten, Muhammed, Friede sei auf ihm, Umar Ibn AL-Chattab, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, sah sich einmal im Zimmer des Herrschers der arabischen Halbinsel um.

Er sah, einen Teppich (Haseer) aus Palmfasern, auf welchem der Gesandte, Friede sei auf ihm, schlief, etwa 3 kg Getreide und einen an einem Pfeil hängenden Wasserbehälter (aus Schafsleder). Mehr gab es nicht.

Der Gesandte ALLAHS, Friede sei auf ihm, fragte Umar:

„Warum weinst du Umar?‘ Er sagte: „Wie kann ich nicht weinen, wo doch der Kaiser und Kisra das Leben und ihre Annehmlichkeiten genießen und der Gesandte ALLAHS, Friede sei auf ihm, nur das besitzt, was ich sehe?‘ Dann sagte der Gesandte, Friede sei auf ihm,:‘ O Umar, bist du nicht damit zufrieden, dass dies der Anteil des Kaisers und Kisras von den Gaben des Lebens ist und wir dafür das Jenseits nur für uns allein bekommen?“
(Sahih AL-Bukhari, Hadith Nr. 4629, aus dem Buch “Muhammad der
Gesandte ALLAHs”, s.51, Abdurrahman Al-Sheha)


„Der Prophet, Friede sei auf ihm, war weder der Mensch, der herumschimpfte, noch der Mensch, der unzüchtige Redensarten verwendete, noch der Mensch der herumfluchte. Wenn er aber einem von uns (seinen Gefährten) etwas vorhalten wollte, sagte er:‘ Was ist los mit ihm? Taribat Gabinuh (Seine Stirn ist staubig geworden)“

(Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 5684)

Als der Gesandte Allahs sich auf seiner letzten Pilgerreise befand, richtete er folgende Worte an die Menschheit, die als Abschiedspredigt in die Geschichte eingingen:


„Hier bin ich, o Allah, hier bin ich. Hier bin ich, Du hast keinen Mitgott, hier bin ich. Wahrlich, alles Lob und alle Huld sind Dein und alle Herrschaft, Du hast keinen Mitgott.

Alles Lob gebührt Allah, Ihn loben wir und bei Ihm suchen wir Beistand. Ihn bitten wir um Verzeihung und zu Ihm kehren wir reuig um. Bei Ihm nehmen wir Zuflucht vor unserem eigenen Übel und vor dem Schlechten unserer Taten. Wen Allah rechtleitet, für den gibt es keinen, der ihn fehlgehen lässt, und wen Allah fehlgehen lässt, so gibt es für ihn keinen Rechtleitenden. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, Er ist einzig, und Er hat keinen Mitgott. Sein ist die Herrschaft und Sein ist das Lob. Er gibt Leben und Er lässt sterben, und Er hat Macht über alle Dinge. Es gibt keinen Gott außer Allah, Er ist einzig. Er hat Sein Versprechen erfüllt und Seinem Diener zum Sieg verholfen, und Er allein hat die Scharen der Feinde zunichte gemacht.

Ihr Menschen! Hört meine Worte, denn ich weiß nicht, ob ich nach diesem Jahr noch einmal an diesem Ort mit euch zusammentreffen werde.

Fürwahr, euer Herr ist ein Einziger, und ihr stammt alle von einem Urvater ab. Ein Araber hat keinen Vorzug vor einem Nichtaraber, und ein Nichtaraber hat keinen Vorzug vor einem Araber, noch ist ein Weißer besser als ein Schwarzer oder ein Schwarzer besser als ein Weißer, außer durch Gottesfürchtigkeit.

Ihr Menschen! Wahrlich, euer Blut und euer Eigentum sind unverletzlich bis ihr eurem Herrn begegnet, so, wie dieser Tag und dieser Monat unverletzlich sind. Bald schon werdet ihr vor euren Herrn treten und nach euren Taten befragt. Wem also ein Gut anvertraut wurde, der gebe es dem zurück, der es ihm anvertraut hat. Und jeglicher Zins ist aufgehoben – nur eure Grundkapitalien stehen euch zu; handelt nicht unrecht, und ihr werdet nicht ungerecht behandelt.

Alle Bräuche aus den Tagen der Unwissenheit sind unter meinen Füßen abgeschafft. Abgeschafft ist auch jegliche Blutschuld aus der Zeit der Unwissenheit. Die erste Blutschuld, die ich erlasse, ist die gegenüber (unserem Angehörigen) ’Amir ibn Rabi’a ibn al-Harith, welcher beim Stamm Sa’d aufwuchs und durch die Hudhail getötet wurde. Ebenso ist jeder Zins aus der Zeit der Unwissenheit abgeschafft. So ist der erste Zinsbetrag, den ich erlasse, der, welcher (meinem Onkel) ’Abbas ibn ’Abd al-Muttalib zustand, dadurch ist nun jeder Zins aufgehoben.

Hört auf meinen Rat und behandelt die Frauen gut, denn sie sind an euch gebunden und vermögen nichts für sich selbst (d.h. brauchen euch). Allah hat sie euch ja anvertraut, und mit ihnen zu verkehren wurde euch durch die Worte Allahs erlaubt. Begreift also meine Worte, o ihr Menschen, denn ich habe es euch bereits verkündet.

Ihr habt gewisse Rechte gegenüber euren Frauen, und eure Frauen haben gewisse Rechte euch gegenüber. Euer Recht ihnen gegenüber ist, dass sie niemandem erlauben, auf eurem Lager zu sitzen und niemanden eure Häuser betreten lassen, den ihr nicht mögt. Und ihr Recht euch gegenüber ist, dass ihr sie mit Bekleidung und Speise gut versorgt.

Und ich habe euch etwas hinterlassen, wodurch ihr niemals mehr fehlgehen werdet, so ihr daran festhaltet: das Buch Allahs und die Sunna Seines Propheten.

Ihr Menschen, es gibt keinen Propheten nach mir und keine Umma nach euch. Dient also eurem Herrn, verrichtet eure fünf täglichen Gebete, fastet euren Monat Ramadan, gebt bereitwillig die Zakat-Abgabe aus euren Vermögensgütern, vollzieht die Wallfahrt zum Hause eures Herrn, gehorcht denjenigen, die für eure Angelegenheiten zuständig sind, und ihr werdet in den Paradiesgarten eures Herrn eingelassen.

,Das Hinausschieben (eines heiligen Monats) ist ja eine Steigerung der Glaubensverweigerung, womit diejenigen fehlgehen, die den Glauben verweigern. Sie gestatten es ein Jahr und verwehren es ein Jahr, damit sie die Anzahl übereinstimmend machen mit dem, was Allah heilig gemacht hat, also gestatten sie, was Allah verwehrt hat und verwehren, was Allah gestattet hat. (9:37) Die Zeit (d. h. die Reihenfolge der Monate) ist wieder am gleichen Punkt angelangt, wie an dem Tag, an dem Allah die Himmel und die Erde geschaffen hat. ,Die Anzahl der Monate bei Allah ist ja zwölf Monate in der Schrift Allahs, am Tag, als Er die Himmel und die Erde geschaffen hat. Davon sind vier heilig’ (9:36), drei aufeinanderfolgende: Dhu’l-Qa’da, Dhu’l-Hiddscha und Muharram, und der Radschab von Mudar, der zwischen Dschumada und Scha’ban liegt.

Kehrt nach mir nicht als Fehlgehende zum Irrtum zurück, so dass ihr euch gegenseitig tötet.

Niemand, der ein Verbrechen begeht, ist dafür verantwortlich außer er selbst. Weder ist das Kind verantwortlich für das Verbrechen seines Vaters, noch ist der Vater verantwortlich für das Verbrechen seines Kindes.

Wahrlich, der Satan hat jede Hoffnung verloren, in diesem euren Land jemals wieder angebetet zu werden, doch ihr werdet ihm in den Dingen von euren Taten gehorchen, die ihr für gering erachtet, und er wird damit zufrieden sein. So nehmt euch in Acht vor ihm in eurer Religion.

Ihr Menschen, hört meine Worte und begreift sie! Wisset, dass jeder Muslim dem anderen Muslim ein Bruder ist und dass alle Muslime Brüder sind. Keinem ist etwas vom Gut seines Bruders erlaubt, außer dem, was er ihm aus freien Stücken gibt, behandelt einander also nicht ungerecht.

Ihr Menschen! Hört und gehorcht, selbst wenn einem verstümmelten, abessinischen Sklaven die Befehlsgewalt über euch gegeben würde, solange er das Buch Allahs unter euch umsetzt.

Ihr Menschen! Allah, der Mächtige und Erhabene, hat jedem sein Recht zugeteilt, deshalb gilt ein Testament zugunsten eines Erben nicht (, wenn es gegen dieses Recht verstößt).

So künde der Anwesende dem Abwesenden, denn vielleicht verkündet es der Anwesende jemandem, der es besser behält als er.

Und ihr werdet über mich befragt werden, was werdet ihr also sagen?“ Darauf sagten die Gefährten: „Wir bezeugen, dass Du die Botschaft verkündet, das Prophetentum erfüllt und aufrichtigen Rat gegeben hast.“ Daraufhin hob Allahs Gesandter (Allahs Heil und Frieden auf ihm) seinen Zeigefinger gen Himmel, deutete dann auf die Leute und sagte:

„O Allah, sei mein Zeuge! O Allah, sei mein Zeuge! O Allah, sei mein Zeuge!“

In jenem Dhu’l-Hiddscha, am Tag von Arafat, sandte Allah, der Gepriesene und Erhabene, die folgenden Worte herab:

„Heute habe Ich für euch eure Religion vollendet, und Ich habe Meine Gnade an euch erfüllt, und Ich habe für euch den Islam als Religion auserwählt.“ (Sure 5, 3 Aya aus der ungefähren Übersetzung des Koran)

(aus dem Buch “Muhammad der Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha, s. 21-25)

Diese Abschiedsrede sagt eigentlich alles über den Staatsmann des Islam, Muhammed, Friede sei auf ihm, aus. Er, Friede sei auf ihm, war ein Waisenkind, Schafhirte, Handelsmann, Ehemann, Freund, Gefährte, Ratgeber, Herrscher und Prophet. Zu Lebzeiten bis heute beschimpft man ihn und versucht seinen Ruf zu zerstören. Durch Worte kann man es probieren, doch die Tatsachen bleiben bestehen, durch die richtigen Überlieferungen.

Jene zeigen uns nämlich ein Vorbild für die Menschen. Muhammed, Friede sei auf ihm, ist und bleibt unser einziges Vorbild, denn er ist der lebende Quran. Ohne ihn, Friede sei auf ihm, wüssten wir nicht wie wir beten sollen, wie wir am Besten mit verschiedenen Situationen umgehen, wie wir unsere religiöse Pflichtabgabe leisten sollen, usw. Im Quran gibt es Gebote und Verbote. In der Sunna (das Leben des Gesandten, Friede sei auf ihm) sind die Details.

„Sag‘ wenn ihr ALLAH liebt, dann folgt mir (Muhammed, Friede sei auf ihm). So liebt euch ALLAH und vergibt euch eure Sünden. ALLAH ist Allvergebend und Barmherzig.“
(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Quran 3:31)

„Ihr habt ja im Gesandten ALLAHS ein schönes Vorbild, (und zwar) für einen jeden, der auf ALLAH und den Jüngsten Tag hofft und ALLAHS viel gedenkt.“
(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Quran 33:21)

Ich richte zuerst an mich und dann an euch den Aufruf:“ Geht zurück zu ihm, Muhammed, Friede sei auf ihm.“. Probiert es gleich bei euch zu Hause aus. Bruder, wenn du deine Frau schlägst, ist das wirklich die Lösung? Muhammed, Friede sei auf ihm, hat nie die Hand gegen eine Frau erhoben oder gegen seine Diener im Hause. Das ist die Wahrheit. Jeder der eine Lüge gegen den Gesandten und gegen die Diener ALLAHS hervorbringt, wird damit vor seinem SCHÖPFER stehen.

Viele sind der Meinung, dass nach dem Tod nichts mehr kommt. Die Technik ist so weit fortgeschritten und man versucht vehement „Schöpfer“ zu spielen, aber bisher hat es niemand geschafft den Tod aufzuhalten. Welche Macht bringt uns zum Sterben? Und wir können nichts dagegen tun und werden es auch nie können. Obwohl ALLAH Seinem Gesandten, Friede sei auf ihm, all seine vergangenen und zukünftigen Fehler vergab, stellte sich der Staatsmann in der Nacht betend vor seinem SCHÖPFER, bis seine Füße Risse bekamen.

Seine Frau Aischa, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihr, sagte zu ihm, Friede sei auf ihm:

„Warum tust du dies, o Gesandter ALLAHS, Friede sei auf ihm, obwohl ALLAH dir alle deine vergangenen und zukünftigen Fehler vergeben hat?‘ Daraufhin sagte er, Friede sei auf ihm:’Darf ich denn nicht ein dankerfüllter Diener sein?“
(Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2557,  aus dem Buch “Muhammad der Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha)


Wird ein Staatsmann, der Angst vor seinem SCHÖPFER hat und weiß, dass sein SCHÖPFER alles sieht, dafür sorgen, dass in seinem Land Drogen, Alkohol, Unzucht, Diebstahl, Korruption und all die anderen schlechten Dinge  herrschen?

Kann er denn schlafen, wenn er weiß, dass irgendwo eine Mutter ist, die selbst nicht imstande ist ihr Kind zu versorgen? Der Staatsmann ist für sein Volk verantwortlich, für jeden einzelnen Menschen, ob Mann, Frau, Kind oder Greis. Er wird dafür zur Verantwortung gezogen, wenn nicht im Diesseits dann im Jenseits. Als der Herrscher des islamischen Staates starb, Friede sei auf ihm, hinterließ er nichts und als Prophet durfte er seiner Familie auch nichts hinterlassen, kein Reichtum und keine Macht.

“ Als der Prophet, Friede sei auf ihm, verschied hinterließ er keinen Dinar oder Dirham, keinen Sklaven oder Sklavin oder sonst etwas, außer seinem weißen Maultier, das er zu reiten pflegte, seiner Waffe und einem Land, das er vorher zur wohltätigen Stiftung (Sadaqa) gemacht hatte.“
(Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 2588, aus dem Buch “Muhammad der Gesandte ALLAHs”, Abdurrahman Al-Sheha)

Ein Herrscher der seine Position nie zum eigenen Nutzen missbrauchte, im Gegenteil das Diesseits immer als vorübergehend betrachtete und demnach nicht nach den Schönheiten des Diesseits trachtete.. Die späteren Herrscher, die Khalifen, traten in die Fußstapfen von Muhammed, Friede sei auf ihm, und nahmen ebenfalls ihre Verantwortung (Emanet) sehr ernst…

Advertisements

5 Antworten

  1. BarakAllahu fiki liebe Schwester für diesen wunderschönen Artikel. Möge Allah dadurch viele Menschen rechtleiten und möge Allah dich dafür reichlich belohnen, dich auf dem geraden Weg immer festigen und dir das höchste Paradies gewähren. Amin!

    • Muhammed, Friede sei auf ihm
      Er ist der Führer unter den Söhnen Âdams

      Von Abû Huraira wird berichtet, dass er sagte: „Wir waren mit dem Propheten ,Friede sei auf ihm, eingeladen. Ihm wurde eine Hammelkeule gereicht und sie gefiel ihm. Er aß ein Stück davon und sagte: «Ich bin der Führer der Menschen am Tag des Gerichts.»“ Überliefert von Al-Buchârî und Muslim.

      Baarakallahu fiikum wa dschazaakumullahu khairan

  2. BarakAllahu fiki für diesen wunderschönen Artikel.
    Allhammdulillah – dass wir Muslime sind !!!!!!!!!
    Assalamualeikum wa rahmatullahi wa barakatuh

  3. Die Barmherzigkeit des Propheten, Friede sei auf ihm,
    mit der Schöpfung

    Allâh, der Reine und Erhabene, vereinte im Propheten , Friede sei auf ihm,die schönsten und vollkommensten menschlichen Eigenschaften. Seine reine Seele vereinte sich mit den edelsten moralischen und physischen Attributen und den ehrenhaftesten Eigenschaften und Taten. Seine Biografie überwältigte den Nahen und den Fernen und seine ehrfurchtgebietende Haltung wirkte sich auf Freund und Feind aus. Der Gefährte Hassân ibn Thâbit beschrieb uns diese Eindrücke in schönster Weise:

    Etwas Schöneres wie dich hat mein Auge nie erblickt
    Und etwas Vollkommeneres wie dich hat keine Frau geboren.

    Baarakallahu fiikum

  4. Damit das für einige klar ist. Kommentare die respektlos über unseren Propheten sallallahu alaihi wa sallam oder andere heilige Dinge sind, werden nicht veröffentlicht.
    Das nur falls sich einige wundern, warum ihre Kommentare hier nicht erscheinen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: