Feliz Gelowicz steht vor Taghuut-Gericht

Wegen des Verdachts der Unterstützung einer „terroristischen“ Vereinigung müssen sich drei mutmaßliche Anhänger islamistischer „Terrororganisationen“ ab dem 5. November vor Gericht verantworten. Die Angeklagten sollen die „Terrorgruppen“ „Islamische Jihad Union“ (IJU) und die „Deutschen Taliban Mujahideen“ (DTM) von Deutschland aus unterstützt haben.

Feliz Gelowicz vor dem Taghut Gericht

Drei deutsche mutmaßliche Anhänger islamistischer „Terrororganisationen“ müssen sich ab 5. November wegen des Verdachts der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vor dem Berliner Kammergericht verantworten. Diesen Termin zur Eröffnung der Hauptverhandlung vor dem Staatsschutzsenat bestätigte eine Gerichtssprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur dapd.

Angeklagt sind die Berliner Fatih K. und Alican T. sowie Filiz Gelowicz. Sie ist die Ehefrau von Fritz Gelowicz, der als Mitglied der sogenannten Sauerland-Gruppe im März dieses Jahres wegen der Planung von Anschlägen auf US-Soldaten zu zwölf Jahren Haft verurteilt wurde.

Das Gericht hat für das Verfahren scharfe Sicherheitsvorkehrungen angeordnet. Zur Eröffnung der Hauptverhandlung wollen nach Informationen der Nachrichtenagentur dapd auch viele radikale Islamisten anreisen, vor allem um die Angeklagte zu unterstützen.
Ihrer starken Präsenz im Internet wegen gilt sie als eine der bekanntesten weiblichen Islamisten Deutschlands.

Die Bundesanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, die ausländischen „Terrorgruppen“ „Islamische Jihad Union“ (IJU) und die „Deutschen Taliban Mujahideen“ (DTM) von November 2009 bis Februar 2010 mit mehreren Tausend Euro unterstützt zu haben. Der 21-jährige Alican T. und die 28-jährige Filiz Gelowicz sollen zudem versucht haben, Mitglieder oder Unterstützer für die IJU und für Al Kaida zu rekrutieren. Alican T. und Filiz Gelowicz befinden sich seit ihrer Festnahme am 21. Februar in Untersuchungshaft. 

Bei Fatih K. offenbarte sich dagegen eine Überwachungspanne. Der Bundesgerichtshof setze den Haftbefehl gegen ihn außer Vollzug. Er hatte die Auflage, sich täglich bei der Polizei zu melden.
Mitarbeiter des Berliner Landeskriminalamtes sollten ihn observieren, verloren den Islamisten aber offenbar aus den Augen. Anfang August gelang Fatih K. die Ausreise in die Türkei. Fahnder vermuteten, dass er nach Afghanistan reisen wollte, um gegen die US-Truppen zu kämpfen. Dies hatte er mutmaßlich bereits im Sommer 2009 versucht. Damals hinderten ihn deutsche Behörden, indem sie seinen Pass beschlagnahmten. Seinen neuerlichen Versuch stoppten türkische Sicherheitskräfte. Kurz nach seiner Ausreise aus Deutschland nahmen sie ihn in Istanbul fest.

Die „Terrororganisationen“ IJU und DTM, deren Unterstützer die drei Angeklagten sein sollen, kämpfen gemeinsam mit den Taliban gegen die ISAF-Truppen in Afghanistan und bilden militante Islamisten in „Terrorcamps“ aus. Auch der kürzlich von US-Truppen in Kabul festgenommene Hamburger Islamist Ahmed Sidiqi soll Mitglied der IJU gewesen sein. Nach seinen Aussagen warnten die USA vor Planungen für „Terroranschläge“ in England, Frankreich und Deutschland.

Ein interessante Lektüre zu diesem Thema:

39 Wege …

29.2. Meinen die Menschen, daß sie in Ruhe gelassen werden, (nur) weil sie sagen: „Wir glauben“, ohne daß sie geprüft werden?

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