„Antiterrormuslim“ zweifelt an Deutschland

Mustafa Yoldas mit seiner Tochter

Mustafa Yoldas mit seiner Tochter

„Ich zweifle mittlerweile an Deutschland“

Mustafa Yoldas hat in Deutschland sein Abi gemacht, Medizin studiert und sich als Arzt in Hamburg niedergelassen. Erfolgreich. Aber seit er als Muslim unter Generalverdacht steht, denkt er immer öfter ans Auswandern. VON OSKAR PIEGSA

Mustafa Yoldas hatte verschlafen, als es an einem Dienstagmorgen im Juli an der Tür seines Einfamilienhauses läutete. „Morgens um sieben standen da sechs bewaffnete Polizisten mit einem Durchsuchungsbefehl“, erinnert sich der 40-Jährige. Bisher hatte er sich im interreligiösen und politischen Dialog engagiert, in einer Moschee gebetet, deren Minarette mit Pop-Art-Muster verziert sind, und Polizisten im Antiterrorkampf beraten. Jetzt wurde er selbst verdächtigt, Terrorhelfer zu sein. Seine Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH) sei ein „Hamas-Spendenverein“, so die Erklärung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), der den Verband an diesem Morgen verbieten und die Wohnungen von 29 Mitarbeitern durchsuchen ließ. „Ich habe darum gebeten, meine Frau und Kinder selbst zu wecken“, sagt Yoldas, „und den Beamten Tee und Wasser serviert.“ Nach einer Stunde seien die Polizisten gegangen.

Was blieb, war die Schmach. „Ich bin kein Terrorhelfer, mein Wirken beweist das Gegenteil“, empört sich Mustafa Yoldas. Ende November hat er eine Klage beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht – Immobilien und gefrorenen Konten sollen freigegeben, 15 Angestellte wieder tätig werden dürfen. Danach will er entscheiden, ob er in dem Land bleibt, dessen Bürger er seit seinem halben Leben ist und das ihm fremd geworden ist, weil er sich seit dem 11. September 2001 als Muslim unter Generalverdacht fühlt. „Ich spiele mit dem Gedanken, auszuwandern“, sagt er. „Dabei habe ich junge Muslime immer gelehrt, dass Deutschland ihr Land ist. Mittlerweile zweifle ich daran.“
 
 
Ihr wisst ja damals als die Zionisten kaltblütig, in internationalen Gewässern, Hilfsschiffe für Gaza gekapert und einige Menschen dabei aus nächster Nähe hingerichtet haben, da hat sich die ganze politische Welt darüber empört, auch in Deutschland. Die Folge waren nicht etwa irgendwelche Sanktionen gegen Israel sondern das Verbot des sogenannten „Hamas-Spendenvereins“ (IHH).
 
Jetzt wissen wir auch wer diesen Spendenverein betrieben hat, nämlich ein „moderater  Muslim“ der vorher schon mit der Polizei zusammengearbeitet und sie im „Antiterrorkampf“ beraten hat. Das zeigt einmal mehr welch unbändigen Hass die Kuffar auf die Muslime haben, selbst auf solche die ihre Loyalität komplett den Kuffar zugesagt haben. Wenn man es nicht vor seinen Augen sehen würde, dann wäre es fast nicht zu glauben was hier passiert. 
 
Die kaltblütige Hinrichtung von Furkan Dogan (rahimahullah):
 
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2 Antworten

  1. „Mit dir werden weder die Juden noch die Christen zufrieden sein, es sei denn, du folgst ihrem Glaubensbekenntnis“ (2:120)

    Mir scheint, als seien sie selbst dann nicht zufrieden, wenn man ihnen die Loyalität erklärt.
    Dieser Mann hat jahrelang mit der Polizei zusammengearbeitet, war ihnen treu und nun passiert ihm sowas. Aber wer weiss…vielleicht will Allah ihm damit etwas gutes tun! Vielleicht begreift er jetzt, wie verlogen und verräterisch die Tawaghit sind und wendet sich von ihnen ein für allemal ab!

    Möge Allah ihn zum Islam rechtleiten! Amin!

  2. das ist das was ich immer sage trau ihnen nicht sie reden von frieden und stoßen dir ein messer im rücken

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