US-Firmen klagten über korrupte israelische Beamte

Depesche der US-Botschaft in Tel Aviv: 3.000 Dollar Schmiergeld pro LKW

In einem von der norwegischen Zeitung Aftenposten veröffentlichten Dokument des US-Außenministeriums klagen US-Firmen, die Waren in den Gazastreifen exportieren, über Korruption am Grenzübergang Karni.

Laut der Depesche, die im Juni 2006 verfasst wurde, hat sich ein Manager des Getränkekonzerns Coca Cola bei der Wirtschaftsabteilung der US-Botschaft beschwert, weil seine Firma regelmäßig überhöhte Abfertigungsgebühren zahlen musste, um Lieferungen über die Grenze zu bringen.

Statt 82 Dollar (62 Euro), die die Abfertigung eines Sattelschleppers offiziell kostet, wurden bis zu 3.000 Dollar (2.300 Euro) verlangt. Die Korruptionsvorwürfe wurden vor der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen erhoben.

Vertreter mehrerer US-Firmen benannten einen israelischen Beamten, der gemeinsam mit zwei Offizieren der israelischen Armee die Bestechungen zu verantworten habe. Ein Sprecher der israelischen Flughafenbehörde, die damals den Grenzübergang betrieb, bestritt gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters die Vorwürfe. Man habe 2006 eine Untersuchung eingeleitet, die aber nicht zu Anklagen geführt habe. Mittlerweile betreibt die israelische Armee den Grenzübergang. (red)

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Eine Antwort

  1. überrascht? bei den präsidenten
    was will man von zionisten anderes erwarten

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