Abtrünnige „Palästinenserbehörde“ arbeitet mit Israel gegen die eigenen Leute

Al-Jazeera: Abbas-Behörde half bei Kampf gegen Extremisten

Neue Enthüllungen in der Serie der „Palästina-Papiere“ geben Hinweise auf eine enge Zusammenarbeit der Palästinenserbehörde mit Israel im Kampf gegen militante Palästinenser. Der arabische Fernsehsender al-Jazeera und die britische Zeitung „Guardian“ veröffentlichten gestern Abend Protokolle eines Treffens im Jahre 2005 zwischen dem ehemaligen israelischen Verteidigungsminister Schaul Mofas und dem damaligen palästinensischen Innenminister Nasser Jussef.

Mofas habe Jussef gefragt, warum die Palästinenserpolizei einen Kommandeur des bewaffneten Fatah-Arms Al-Aksa-Brigaden, dem Israel die Planung eines Selbstmordanschlags vorwarf, nicht einfach töte. „Die Umgebung ist nicht einfach, unsere Fähigkeiten sind begrenzt“, habe Jussef geantwortet. Einige Monate später sei der Kommandeur, Hassan Al-Madhun, von der israelischen Luftwaffe getötet worden. Es war zunächst unklar, ob und wie die Autonomiebehörde in diesem Fall konkret mithalf.

In einem anderen Gespräch habe der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat dem US-Repräsentanten David Hale 2009 jedoch gesagt: „Wir mussten Palästinenser töten, um eine Autorität, eine Waffengewalt und das Gesetz zu gewährleisten – wir haben sogar unsere eigenen Leute getötet, um Ruhe und Ordnung zu bewahren.“

Quelle

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