Blut von frueherem Papst wird angebetet

Bei diesem Ausschnitt aus einem Orf-Artikel eruebrigt sich wirklich jeglicher Kommentar…

Nonne Marie Simon-Pierre praesentiert Blut des toten Papstes...

Nonne Marie Simon-Pierre praesentiert Blut des toten Papstes...

Das ist die erste offizielle Reliquie des nun seligen Polen – für strenggläubige Katholiken eine besondere Kostbarkeit. Der Begriff Reliquie stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie zurücklassen oder Überrest.

Antiker Totenkult

Mit der Verehrung von Reliquien führt die katholische Kirche seit ihren Anfängen einen aus der Antike stammenden Totenkult fort. Es wurde damals üblich, körperliche Überbleibsel von Seligen oder Heiligen, Gegenstände aus ihrem Leben oder Dinge, die mit ihrem Grab in Kontakt gekommen sind, zu bewahren und zu verehren. So wurden ab dem sechsten Jahrhundert Kirchen und Kapellen über den Gräbern der Verehrten errichtet und Reliquien in Altäre eingefügt.

Eng verknüpft mit dem Reliquienkult ist eine Wundergläubigkeit: Bis heute gehen manche Katholiken davon aus, dass die Überreste des Verstorbenen eine besondere Heilskraft haben und beten sie deshalb an. In früheren Zeiten war die Bedeutung des Reliquienkults um ein Vielfaches größer. Es gab einen regelrechten Handel mit den Erinnerungsstücken. Raubzüge um sie lösten sogar Kriege aus.(…)

ORF.at

!!! DRINGEND !!! Wir sammeln Medikamente für Libyen – in Wien

Kurzfristig wird Hilfe benötigt

Der freie Verband der Muslime in Deutschland (Dawa-News startete den Aufruf in Deutschland) sammelt Medikamente für die Geschwister in Libyen. Diese werden über Ägypten direkt nach Libyen gebracht.

Wir haben nun in Wien eine Sammelstelle für die Medikamente eingerichtet. Dr. Youssef Hachich hat sich dafür bereiterklärt in seiner Ordination die Medikamente zu sammeln:

Gebraucht werden folgende Medikamente:

    1.) Doxycyclin und Amoxicillin als Antibiotika
    2.) Ibuprofen und Paracetamol als Schmerzmittel
    3.) Injektionsspritzen
    4.) Fieberthermometer
    5.) Operationshandschuhe zur Einmalverwendung
    6.) Sterilisationsmittel
    7.) Verbandsmittel
     Bitte kauft Medikamente aus dieser Liste.Dein Apotheker wird dich beraten, wenn du ihm sagst, dass Medikamente für ein Kriegsgebiet benötigt werden.

    Jeder der Original verpackte und nicht abgelaufene Medikamente zu Hause hat, kann sie ebenfalls mitbringen.

    Die Medikamente einfach in folgender Ordination abgeben und dazu sagen, dass diese für Libyen bestimmt sind.

Dr. Youssef Hachich, Arzt für Allgemeinmedizin

Laxenburger Straße 63, 1100 Wien (nur 5 Gehminuten von Reumannplatz)

Öffnungszeiten für die Sammelstelle:

Montag, 28.2.2011: 14-19 Uhr

Dienstag, 1.3.2011: 8-12 Uhr


Sammelschluss ist schon am Dienstag den 1.März, 2011, da wir die Medikamente noch nach Deutschland schicken müssen.

Auch kann bei den eigenen Hausärzten und Spitälern nachgefragt werden (mit der Begründung, dass für die Leute in Libyen gesammelt wird). Diese stellen Medikamente oft kostenlos und bereitwillig für solche Notfälle zur Verfügung.

Dies ist eine kurzfristige jedoch einmalige Gelegenheit den Geschwistern in Libyen tatkräftig zu helfen. Jede Tablette die dort ein Leiden lindert und jeder Verband der eine blutende Wunde verschließt wird euch inshaAllah als gute Tat beim Allerbamer gutgeschrieben.

Wer Montags und Dienstag nicht die Zeit findet die Medikamente in der Ordination vorbei zu bringen, der kann uns unter folgender Nummer erreichen und es auch jetzt am Wochenende sowie Montags ganztags und Dienstag bis 16:30 Uhr bei unserer Wohnanschrift in Wien vorbeibringen. Ein kurzer Anruf genügt.

Frauen: 0681/20 22 83 84

Männer: 0688/ 935 15 25

Wir bitten jeden diesen Aufruf per Mail an Freunde und Verwandte weiterzuleiten, oder per Telefon/Sms die Leute darüber zu informieren.

 

BarakAllahu fiikum und vielen Dank für eure Mithilfe!

Allahu Akbar! Die Muslime lassen sich nicht täuschen und demonstrieren weiter…

Über 100.000 bei Demonstration in Tunesien

Bei Demonstrationen in Tunesien, Ägypten und anderen arabischen Ländern haben gestern Zehntausende Menschen gegen ihre Regierungen protestiert. In Tunis gaben bei der größten Demonstration seit dem Sturz von Präsident Zine el Abidine Ben Ali Sicherheitskräfte Warnschüsse ab, als mehr als 100.000 Demonstranten den Rücktritt der Übergangsregierung von Mohammed Ghannouchi forderten. Weitere Protestkundgebungen fanden in Kairo, im Jemen und in Jordanien statt.

Im Zentrum von Tunis strömten nach Polizeiangaben mehr als 100.000 Regierungsgegner auf dem Kasbah-Platz und auf der Prachtstraße Habib Bourguiba zusammen. Nach Angaben des Roten Halbmondes handelte es sich um die größte Demonstration seit dem Sturz des tunesischen Präsidenten Ben Ali am 14. Jänner.

Vor dem Innenministerium setzte die Polizei Tränengas gegen Steine werfende Demonstranten ein. Außerdem waren Dutzende Warnschüsse zu hören, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Tausende wieder auf Kairos Tahrir-Platz

[…] In der Hauptstadt Kairo demonstrierten auf dem Tahrir-Platz nun Tausende Menschen für den Rücktritt der erst kürzlich umgebildeten Regierung von Ministerpräsident Ahmed Schafik.

Im Jemen beteiligten sich in mehreren Städten Zehntausende Menschen an gemeinsamen Gebeten. Bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei im südlichen Aden wurde nach Angaben von Rettungskräften ein 17-Jähriger getötet, etwa 20 weitere Demonstranten wurden verletzt.

In der jordanischen Hauptstadt Amman demonstrierten Tausende Menschen für Verfassungsreformen: Die Organisatoren sprachen von 10.000, die Polizei von 6.000 Teilnehmern. ORF.at

Stärkste Luftangriffe auf Gaza seit 2 Jahren!! – Israel nutzt die auf Libyen gerichtete Aufmerksamkeit aus

BarakAllahu fiiki an die Schwester, die uns diese Nachricht hat zukommen lassen!

Im Schatten Libyens: Israel bombardiert Gazastreifen

Gaza / Tel Aviv. Während die Weltöffentlichkeit auf den Umsturz in Libyen fixiert ist, nutzt Israel die Ablenkung und bombardierte in der Nacht mit Kampfflugzeugen den Gazastreifen.

Eine israelische Militärsprecherin sprach selbst von den schwersten Angriffen seit gut zwei Jahren.

Auslöserkette waren Auseinandersetzungen an der israelischen Grenze bei denen ein Palästinenser durch israelische Soldaten getötet und elf weitere zum Teil schwer verletzt wurden.

Eine Panzergranate wurde in eine Menschengruppe abgefeuert. Anschließend schlug eine Rakete des Typs „Grad“ in der israelischen Wüstenstadt Beerscheva ein, wobei jedoch keiner verletzt wurde.

Die Auswirkungen der israelischen Angriffe der Luftwaffe lassen sich noch nicht abschätzen. […] Magdeburger Nachrichten

Hier die Nachricht auf Vienna Online

„Wir verhandeln nicht mit Terroristen!“ Anscheinend doch!

Hier folgt ein Artikel, der die scheinheilige, nutzenorientierte Politik des Westens offenlegt – Solange der Nutzen da ist, können Menschenrechte ruhig mit Füßen getreten werden.

 

ORF.at

Wie die EU Al Gaddafis Regime hofierte…

Vom „Schurkenstaat“ zum Partner

Libyen ist ein wichtiger Handelspartner der EU in der Mittelmeer-Region. Allein 2009 führte die EU Waren im Wert von rund 19,9 Milliarden Euro aus dem nordafrikanischen Land ein – vor allem Öl. Im selben Jahr exportierte die EU Güter für rund 6,4 Milliarden Euro. Ein bedeutender Teil der Exporte sind Waffen. In der EU-Importrangliste liegt Libyen nach Brüsseler Angaben auf Platz elf.

Bis zuletzt flossen jährlich Hunderte Millionen Euro zwischen EU-Ländern und Libyen für Waffengeschäfte. Laut Jahresbericht über die Ausfuhr von Militärgütern erlaubten EU-Regierungen allein 2009 den Export von Waffen im Wert von 344 Millionen Euro. An erster Stelle bei den Waffenexporteuren stand Italien mit Lizenzen für 112 Millionen Euro, gefolgt von Malta (80 Millionen Euro). Am Mittwoch gab EU-Außenbeauftragte Catherine Asthon schließlich bekannt, dass der Waffenexport gestoppt werde. „Wir haben erfahren, dass jeglicher Waffenhandel ausgesetzt ist“, so Ashton.

Wichtiger Öllieferant und Handelspartner

Die Bedeutung Libyens als Wirtschaftspartner europäischer Länder ist auch außerhalb des Waffenhandels enorm, ist der Wüstenstaat doch eine der großen Erdölnationen: Die Öl- und Gasproduktion ist die wichtigste Branche der libyschen Wirtschaft, 95 Prozent der Einnahmen gehen auf Erdölexporte zurück. Ganze zwei Drittel der libyschen Öl- und Gasexporte gehen nach Italien. Für Österreich ist Libyen nach Kasachstan der zweitwichtigste Öllieferant mit immerhin einem Fünftel der gesamten Rohölimporte.[…]

USA und Europa haben Regimes gestützt“

[…] Die internationale Gemeinschaft habe versagt, sagte Manfred Nowak, österreichischer Menschenrechtsexperte und bis 2010 UNO-Sonderberichterstatter für Folter, gegenüber dem Ö1-Morgenjournal. Diese Diktatoren seien bis vor kurzer Zeit noch unterstützt worden, obwohl man wusste, dass dort schwerste Menschenrechtsverletzungen stattfinden. „Die USA und Europa haben diese Regimes gestützt“

Sanktionen vereinbart

Die EU kann sich trotz der brutalen Gewalt des libyschen Regimes gegen Demonstranten noch nicht zu Sanktionen durchringen. Die EU-Mitgliedsstaaten seien „bereit“ zu Sanktionen, falls die Gewalt nicht sofort ende, teilte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton am Mittwochabend nach Beratungen der 27 EU-Mitgliedstaaten in Brüssel mit. Die Staaten stoppten lediglich ihre Waffenexporte nach Libyen und legten Gespräche über ein Kooperationsabkommen auf Eis.

[…] Lest den ganzen Artikel auf ORF.at – interessante Details

Amerika bekommt langsam Angst um seine Machtstellung im Arabischen Raum

Die Amerikaner erhöhen, aufgrund der gegebenen Umstände der Arabischen Länder, die Anzahl ihrer Flugzeugträger und Marineflotten. Die 5. Flotte wurde nun auf 3 Flugzeugträger erhöht. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die USA langsam Angst um ihre Machtstellung im Arabischen Raum haben könnte. Ganzer Artikel hier…

Hier ein interessanter Artikel aus der Wiener Zeitung

Bahrain – der strategische Sonderfall

Aufzählung Fünfte US-Flotte ist dort stationiert. 

(is) Dass sich US-Außenministerin Hillary Clinton über die Lage in Bahrain kürzlich „tief besorgt“ äußerte, war keineswegs eine diplomatische Pflichtübung. Die Angst, dass die Volksrevolte das dortige Regime wegfegen könnte wie zuvor in Ägypten oder Tunesien, ist groß. Für die USA steht in dem Golfemirat viel auf dem Spiel. Denn in Bahrain ist deren fünfte Marineflotte stationiert.

Der US-Stützpunkt ist eine wichtige Drehscheibe für die Versorgung der in Afghanistan und im Irak stationierten US-Armee. Die fünfte Flotte mit dem US-Flugzeugträger „Theodore Roosevelt“ als Flagschiff dient zudem als potentielles Bollwerk gegen den Erzfeind Iran. Im Fall einer iranischen Provokation käme den in Manama, der Hauptstadt Bahrains, stationierten Marine-Soldaten eine zentrale Abwehrfunktion zu. Erst kürzlich hatte die Nachricht, ein persisches Kriegsschiff wolle den Suez-Kanal passieren, in Israel und den arabischen Golfstaaten für helle Aufregung gesorgt.

„Der Stützpunkt in Bahrain ist der wichtigste strategische Aktivposten im Persischen Golf“, zitiert CNN online den Nahost-Experten Michael Rubin vom „American Enterprise Institute“. Den Fall dieses Regimes könne sich die US-Regierung deshalb nicht leisten. […]

Sollte Saudi-Arabien in aller Stille Hilfstruppen für die Niederschlagung der Volksrevolte entsenden, wie gemunkelt wird, würde Washington dies insgeheim begrüßen, vermuten Analysten – auch wenn das Weiße Haus am Freitag König Hamad Bin Issa al-Khalifa und dessen Regierung ausdrücklich ermahnte, auf Gewalt gegen Demonstranten zu verzichten.[…]

Gadaffi mordet weiter…

Mindestens 84 Menschen sollen nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) bei den Protesten gegen das Regime des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi von Sicherheitskräften getötet worden sein. Al-Gaddafi ist offenbar entschlossen, die Proteste mit Gewalt niederzuschlagen. Der Aufstand erreichte am Freitagabend die Hauptstadt Tripolis.

Aus mehreren Vierteln im Westen der Hauptstadt meldeten Augenzeugen Proteste. Auch aus anderen Landesteilen werden Demonstrationen gemeldet. In der östlichen Küstenstadt Bengasi begannen Elitetruppen damit, die Kundgebungen in der Stadt mit Waffengewalt aufzulösen, berichtete ein Augenzeuge dem Fernsehsender BBC. Zuvor sei die Stadt fast zur Gänze von Anhängern der Protestbewegung kontrolliert worden. Opferzahlen wurden zunächst nicht bekannt.

Zusammenstöße wurden auch aus der westlich von Tripolis gelegenen Stadt Jansur gemeldet. Der stellvertretende HRW-Direktor für den Nahen Osten und Nordafrika, Joe Stork, sagte, die Sicherheitskräfte Al-Gaddafis feuerten auf libysche Bürger und töteten zahlreiche von ihnen, nur weil sie einen politischen Wandel verlangten. Die Organisation forderte dazu auf, die Angriffe auf friedliche Demonstranten sofort einzustellen und die Demonstranten vor gewalttätigen Übergriffen von bewaffneten Regierungsanhängern zu schützen.

Drohung mit „verheerendem Gegenschlag“

Generell scheint sich die Lage in dem Maghreb-Staat gefährlich zuzuspitzen. Die Revolutionskomitees, eine der wesentlichen Säulen von Al-Gaddafis Macht, drohten Regierungsgegnern offen mit Gewalt. Der „Gegenschlag“ werde „verheerend“ sein, hieß es: „Der Gegenschlag des Volkes und der revolutionären Kräfte (…) gegen diese Grüppchen wird wuchtig und verheerend sein.“ […]

ganzer Artikel auf ORF.at

 

Auch Al-Jazeera berichtete über das brutale Niederschießen der friedlichen Demonstranten. Verletzte die hilflos auf der Straße lagen, sollen von der Polizei festgenommen worden sein.

Niedergeschossener Bruder erlag seinen Verletzungen